Sydney, Blue Mountains und die Südküste

Montag, 26.01.2015

Hallo Freunde,

da mein letzter Eintrag nur in Form eines Videos anzusehen war, schreibe ich mal wieder was. Trotzdem hoffe ich, dass das Video mal eine gelungene Abwechslung zu meinen normalen Romanen war :-).

Nachdem wir also die Westküste bereist hatten, bin ich zurück nach Sydney. Dort habe ich dann Börtn vom Flughafen abgeholt und habe mit ihm etwas Sightseeing in Sydney betrieben bevor Thomas dann auch, nach der Verschiebung seines Fluges aufgrund der Geiselnahme in Sydney, zu uns gestoßen ist. Da wir dann noch einen Tag hatten bevor wir den Van abgeholt haben, haben wir dann mit Tommy nochmal das Opera House und die Harbour Bridge, Bondi Beach sowie den Rest der City erkundet.

Nachdem wir dann unseren Van hatten, ging es direkt in die Blue Mountains. Auch wenn ich dort am Anfang meiner Reise schon war bin dort gerne nochmal hingefahren, weil es einfach ein atemberaubende Kulisse ist. Am ersten Tag haben wir einen 5 Stunden Walk gemacht, bei dem wir einen unfassbar schönen Wasserfall gesehen haben, indem wir auch direkt gebadet haben, da es doch ganzschön warm war ;-). Danach hatten wir noch weitere wunderbare Ausblicke auf die Mountains und sahen noch ein paar kleinere Wasserfälle. Am zweiten Tag sind wir zu dem eigentlichen Statussymbol der Blue Mountains, den "Three Sisters" gefahren. Als wir davor standen fragte mich Thomas nur ob das mein Ernst sei, ob diese kleinen drei Felsen wirklich die berühmten Three Sisters sein sollen. Kurz danach ließ er sich doch überreden noch ein paar Fotos davor zu schießen, aber war immernoch enttäuscht, denn war es nicht mit dem zu vergleichen was wir den Vortag gesehen haben. Trotzdem machten wir noch eine kleine Tour und schauten uns die Katoomba Falls an.

Auf dem Rückweg nach Sydney, wo wir Weihnachten feiern wollten, haben wir noch einen kleinen Schlenker über den kleinen aber feinen Royal National Park im Süden von Sydney gemacht. Dort gab es auch schöne Strände und Aussichten, doch spielte das Wetter leider überhaupt nicht mit und so haben wir den National Park relativ schnell durchgehabt. Auf dem Rückweg zurück nach Sydney mussten wir Börtn leider am Flughafen abliefern, der aus privaten Gründen schon vorzeitig nach Hause fliegen musste. Thomas und ich sind dann für Weihnachten zu einem Kumpel von ihm gefahren, der ein Appartment in Sydney hat. Dort konnten wir auch unseren Van umsonst stehen lassen, was echt klasse war. An Heiligabend sind Thomas und ich nach Bondi Beach gefahren, um mit meinen zwei kanadischen Freunden ein kleines Weihnachtsessen zu zelebrieren. Nachdem wir gemütlich gegessen haben, ging es in ein bayrisches Brauhaus indem wir uns ein heimatliches Weizen gönnten. Am ersten Weihnachtstag sind wir dann mit den Bewohnern des Appartments an einen Strand in Sydney gefahren um dort etwas die Sonne zu genießen. Als wir am Strand, bzw. an der Wiese vor dem Strand ankamen, kam es uns vor als wären wir beim 1. Mai in Deutschland gelandet. Die ganze Rasenfläche war voll mit Backpackern (vorallem Briten, weil der 1.Weihnachtstag ja deren Weihnachten ist) die gegrillt und getrunken haben. Nachdem wir uns etwa eine Stunde dazu gesellten schlug das Wetter leider komplett um und ein bis Abends anhaltender Regenschauer setzte ein. So sind wir dann zu einem anderen Appartment gegangen um dort etwas weiter zu feiern. Und wenig später sind wir dann zurück in "unser" Appartment und haben den Abend locker ausklingen lassen.

Am zweiten Weihnachtstag haben wir dann endlich unsere eigentliche Reise in Richtung Adelaide über Melbourne gestartet. Am ersten Tag haben wir einige Kilometer gerissen, da wir um Sydney rum ja soweit alles gesehen hatten. Am Abend schliefen wir auf einem Campingplatz, der direkt am Meer war und wo wir auch einigen Surfern zusehen konnten. Auch den nächsten Tag fuhren wir fast die ganze Zeit, da bis zu dem Wilson Prom National Park, der ganz im Südosten liegt, nicht viel Sehenswertes gab. Angekommen am Wilson Prom haben wir unsere Wanderschuhe angezogen und sind einen kleinen Berg hinaufgeklettert, von dem man eine wunderbare Aussicht auf Teile des Parks hatte. Da wir wiedermal etwas Pech mit den Wetter hatten, sind wir noch in zu einem Strand Namens "Quikie Beach" gefahren, wo der Sand quietscht wenn man über ihn geht. Da es leider immer stärker anfing zu regnen, sind wir noch am selben Abend nach Phillip Island gefahren um uns dort ein paar Pinguine anzuschuen. Da wir dort erst gegen späten Nachmittag ankamen, war die Pinguinparade leider schon ausverkauft und auch nachdem wir ein paar Strände, vergeblich nach Pinguinen suchend, abgeklappert hatten, fuhren wir zurück zum Festland, gönnten uns Fish&Chips und gingen etwas enttäuscht schlafen. 

Am nächsten Tag sind wir dann nach Melbourne gefahren um dort Silvester zu feiern. Von den Jungs in Sydney wurde uns der Stadteil St. Kilda empfohlen und so quartierten wir uns dort für ein paar Nächte ein. Noch am ersten Tag sind wir in die City gefahren um dort Glori zu treffen, die ich in Cairns kennen gelernt hatte und die zu der Zeit in Melbourne lebte. Sie führte uns etwas durch die City und Abends gönnten wir uns ein paar Drinks in einer Bar. Da der nächste Tag schon der 31.12.14 war, gingen wir wieder in die Stadt, diesmal aber um uns für den Abend zu rüsten. Ich kaufte mir ein neues Hemd, dazu gab es für uns beide eine Fliege (Tradition ist Tradition) und als Höhepunkt gönnten wir uns jeweils eine kubanische Zigarre :-). Am Abend ging es dann auf eine Rooftopbar direkt über dem Hostel. Dort kamen wir super ins neue Jahr, da wir viele nette Leute, vorallem Australier, kennen lernten und auch die Location war insgesamt echt in Ordnung! Der nächste Tag diente dazu unsere Strapazen auszukurieren und so fuhren wir den darauffolgenden Tag in den Süden nach Torquay um dort etwas zu surfen. Auf dem Weg dorthin sahen wir per Zufall, dass ein Fußballspiel der Melbourne Victory gegen Perth Glory am Abend ausgetragen wurde. Da wir immermal ein Sportererignis in Austrialien anschuen wollten, kauften wir uns direkt zwei Karten. Die gewohnte Qualität der Bundelsiga bekamen wir natürlich nicht geboten, aber trotzdem war es mal ein schönes Erlebnis so etwas miterlebt zu haben. Nach dem Spiel suchten wir uns wieder einen schönen Schlafplatz am Wasser. Am nächsten Tag leihten wir uns Surfbretter aus und Thomas machte seinen ersten Versuche ein proffessioneller Wellenreiter zu werden ;-). Nach ca. 2-3 Stunden im Wasser gingen wir erschöpft zurück und verbrachten noch eine Nacht an dem netten Platz am Wasser.

Den darauffolgenden Tag sind wir dann richtung der berühmten Great Ocean Road gedüst.
Am Anfang der Great Ocean Road ist ein riesiges Schild vor dem wir erstmal posiert und ein par Fotos gemacht haben. Und unsere Erwartungen an diese berühmte Straße sollten auch nicht untertroffen werden. Wir fuhren direkt am Wasser entlang, Felsen mündeten ins Wasser und brachen so die ankommenden Wellen, die schäumend richtung Klippen krochen. Es war eine wunderschöne kurvige Straße, die uns bis zu einem Punkt führte, an dem man umsonst und direkt am Wasser übernachten durfte. Die Gelegenheit nahmen wir natürlich beim Schopfe und so schliefen wir direkt an der Great Ocean Road. Am nächsten Tag haben wir uns zu dem Highlight, den "Twelve Aposteln" aufgemacht. Wir kamen dort aber erst gegen Abend an, weil wir zwischendurch oft angehalten haben um schöne Panoramafotos zu schießen. Wir schauten uns einmal kurz um und entschieden uns am nächsten Morgen nochmal hinzugehen um die atmeberaubende Szenerie nochmal bei hochstehender Sonne zu genießen. Gesagt, getan: Nachdem wir die Nacht an einem nahegelegenen Campingplatz verbracht haben, fuhren wir morgens erneut zu den Aposteln, machten einen kleinen Strandwalk, genossen das schöne Wetter und fuhren dann weiter in Richtung Adelaide, von wo aus mein Flug nach Neuseeland ging. Nach den Twelve Aposteln endete die Great Ocean Road und auch die Szenerie war nicht mehr so schön wie vorher und so kamen wir relativ schnell voran. Unterwegs sind wir noch an einem schönen See vorbeigekommen, aber das war auch schon so ziemlich das Highlight.

Am selben Abend kamen wir dann in Adelaide an und parkten auf einem Campingplatz, da wir den Van dem darauffolgenden Tag abgeben mussten und wir noch einmal in unserer geliebten Cindy schlafen wollten. Nachdem wir den Van abgestellt hatten sind wir in die Stadt um Lauri und Riku, unsere finnischen Freunden mit denen wie die Westküste bereist sind, zu besuchen. Die waren zu der Zeit in einem Hostel und so gesellten wir uns dazu und hatten einen regen Austausch, was in den 3 Wochen so alles passiert ist in denen wir uns nicht gesehen haben.Nachdem wir unseren Van dann den nächsten Tag abgegeben hatten, zogen wir ins selbe Hostel und verbrachten dort die Zeit bis unsere Flüge nach Neuseeland gingen. Da das Wetter leider nicht besonders gut war, blieben wir die meiste Zeit im Hostel und schlugen die Zeit mit den anderen Hostelbewohnern tot.

Thomas ist dann ein paar Stunden eher als ich aus Adelaide geflogen, da sein Flug nach NZ von Melbourne aus ging. So bin ich dann ein paar Stunden später gen Flughafen und beim einchecken gab es leider das Problem, dass ich ein Rückflug nachweisen musste, da ich kein Visum in Neuseeland habe. Da ich den Rückflug noch nichtgebucht hatte, wollte ich gerade schnell einen über das Internert nachbuchen, was normalerweise kein Problem ist, da ich alle meine Flüge zuvor auch online gebucht hatte. Leider klappte es dieses mal nicht so einfach wie zuvor, da meine Kredikarte nicht mitspielen wollte und sich kurzerhand für Onlinebuchungen sperrte. Da die Zeit langsam drückte versuchte ich noch schnell die Airline anzurufen um einen Flug per Telefon zu buchen. Da dieser Tag aber nicht der meine war, bekam ich eine inkompetente Dame an den Hörer. Während ich also den Flug versuchte zu buchen, bekam ich die Info, dass meine Zeit leider um sei und ich nicht nach Neuseeland fliegen konnte. Völlig erschöpft und enttäuscht schloss ich die Buchung am Telefon ab, da ich den Flug ja so oder so brauchte. Da dieser Tag für mich einfach gelaufen war beschloss ich zurück zum Hostel zu fahren, in Ruhe einen neuen Flug für den nächsten Tag zu buchen, da ich einfach bedient war. Als ich auf meinen Bus wartete und zu dem Zeitpunkt nicht wusste, ob meine Karte komplett gesperrte ist, sprach mich ein Australier an, wie es mir geht und was ich so mache (nicht ungewöhnlich in diesem wunderbaren Land). So erzählte ich ihm meine Story und er bezahlte mir das Busticket und drückte mir, als er ausstieg noch 20$ in die Hand mit den Worten "gönn dir heute Abend wenigstens ein schönes Abendbrot". Diese Freundlichkeit werde ich nie in meinem Leben vergessen und das war ein Moment, der mich echt geprägt hat. So ging ich also zurück zum Hostel, entsperrte die Karte (was auch danach aber irgendwie auch nicht besser funktionierte) und buchte dann meinen Flug nach Neuseeland am nächsten Tag, wiederrum über Telefon. Das hätte mich ja auch nicht weiter gestört, wenn die telefonische Buchung nicht eine Gebühr von 35$ nach sich ziehen würde. So gönnte ich mir, wie von dem netten Man gewünscht ein Rumpsteak und flog am nächsten Morgen dann endlich Thomas nach, der dort schon einen Tag auf mich wartete. 

Auch wenn mein letztes Erlebnis in Australien nicht besonders schön war, ging ich jedoch mit einem mulmigen Gefühl nauch Neuseeland, denn hatte ich mich mitlerweile schon so an Australien gewöhnt und es zu lieben gelernt. Trotzdem freute ich mich auf die Zeit in Neuseeland und allgemein auf das, was auf mich wartete. 

So, das wars erstmal von mir, bis die Tage!

Westküste

Mittwoch, 14.01.2015

Moin Freunde! 

Für die Westküste hat mein Freund Tommy ein super Video zusammengeschnitten. Da dieses Video mehr sagt als alle Worte verweise ich euch mal auf seine Seite: tommydownunder.wordpress.com

Viel Spaß!

3 Monate Australien - Kleiner Rückblick

Freitag, 05.12.2014

Hallo Leute,

ich weiß, dass ich mich in den letzten Einträgen etwas kürzer gehalten habe, aber möchte ich einfach so viel wie möglich von diesem Land mitnehmen, sodass nicht viel Zeit für Schreiben bleibt. Da ich nun aber in Sydney am Flughafen sitze und noch ca. 5 Stunden warten muss, bis mein Flieger nach Perth geht, habe ich nun etwas Zeit über die mitlerweile sogar etwas mehr als 3 Monate in Australien zu berichten.

Manchmal werde ich gefragt, ob es hier so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Darauf kann ich nur sagen, dass ich ehrlich gesagt keine wirkliche Vorstellung von einem Leben als Backpacker hatte, auch wenn ich vorab stundenlang Blogs anderer Backpacker gelesen und Informationsseiten studiert habe. Was ich aber bis dato sagen kann ist, dass ich nicht eine Sekunde die Entscheidung bereue diesen Schritt gemacht zu haben und meine Zeit hier in vollen Zügen genieße. Es ist nicht nur daher gesagt, wenn viele ehemalige Backpacker behaupten, dass einen so eine Reise verändert und auch die Sicht auf die Welt und die Dinge etwas oder manchmal auch mehr verändert. Ich habe bereits so viele wunderbare Menschen aus aller Welt kennen gelernt, mit denen man sich frei heraus über alles unterhalten kann. Sei es wo man bereits gewesen ist und was man empfehlen kann, oder welche Besonderheiten das eigene Land hat und vorallem, was deren Land von Deutschland unterscheidet. Oft werde ich gefragt, ob ich schon auf dem Okoberfest gewesen sei und wenn ich es verneine sind sie total erstaunt, da es wohl für "Außenstehende" so scheint, dass jeder Deutsche bereits mindestens einmal dort war. Wenn ich denen aber versuche zu erklären, dass es in fast jeder Stadt und jedem Dorf mittlerweile kleine Oktoberfestimitate gibt auf die ich gehe und auch eine Lederhose trage, können sie mir nicht ganz folgen. Das ist aber nicht schlimm, da ich ab und  zu auch nicht verstehe, was die mir so über deren Kultur zu erklären versuchen ;-)

Für 1 1/2 Monate war ich mit zwei kanadischen Brüdern aus der Nähe von Toronto unterwegs. Während dieser Zeit habe ich sehr viel Englisch gesprochen, wobei ich mich gerade in dem umgangssprachlichen Englisch echt verbessert habe. Wenn ich mich mit Leuten auf Englisch unterhalte, können sie kaum raus erkennen, woher ich komme, da mein "rauer" deutscher Akzent fast ganz weg ist, das macht ungemein stolz. Ich habe echt viel von den Jungs gelernt und bin ihnen sehr dankbar, dass sie mich Tag für Tag ausgehalten haben ;-). Und eins steht auch fest: Ich werde die beiden in Kanada besuchen!

Man schließt hier so unfassbar schnell neue Bekanntschaften, aber leider gibt es bei diesen vielen "Hallos" auch so ebenso viele "Leb wohls", doch gottseidank gibt es das Internet und Facebook, sodass man trotzdem weiterhin in Kontakt bleiben kann :-).

Außer den Bekanntschaften die ich gemacht habe, durfte ich auch schon so viele unfassbare Orte sehen. Von traumhaften Stränden über atemberaubende Schnorcheltouren durch das Great Barrier Reef, bis hinzu faszinierenden Aussichtspunkten. Die Mutter von den Kanadiern hat die Jungs oft gefragt, ob sie nicht mitlerweile gelangweilt seien von den Stränden die sie/wir fast jeden Tag besuchen. Darauf hin konnten wir geschlossen sagen, dass es ja nicht die selben Strände, sondern immer wieder neue mit immer wieder anderen schönen Eigenschaften sind, die wir sehen und es daher nie langweilig werden wird. Die Fraser Islandtour, die Tour durch die Whitsundays und der Trip aufs Great Barrier Reef in Cairns sind einfach nur nochmal Höhepunkte meine Ostküstenreise gewesen, die einfach unfassbar toll war. 

Nun freue ich mich aber darauf nach Perth zu fliegen und dort wenigstens für ein paar Tage die Westküste mit Thomas und zwei Finnen, die ich kennen gelernt habe zu bereisen, um dann Mitte des Monats mit Börtn einen weiteren Reisegefährten für die Südkuste in Sydney zu empfangen.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Gedanken und Erfahrungen gewähren und bei Fragen oder Anmerkungen dürft ihr wie gewohnt weiterhin Kommentare hinterlassen! 

Bis dahin euer Kai

Yamba, Port Macquire and Newcastle

Mittwoch, 03.12.2014

Hallo,

Nachdem ich 2 Wochen in Byron verbracht habe, bin ich mit einem Österreicher den beiden Kanadiern navh Yamba hinterhergereist, wo zusätzlich auch noch 2 Finnen waren die wir von Byron kannten. Wie ihr seht macht man hier sehr schnell neue Bekanntschaften :-). In Yamba habe ich viel gesurft, da es dort auf eine kleine Fläche sehr viele Stände gibt und es unter den Einheimischen als geheimes "Surfers Paradise" gilt. Ansonsten war yamba eher ruhig, was aber im endeffekt nicht schlimm war, da wir nach dem surfen meistens sowieso müde und erschöpft waren. Das Hostel in Yamba ist sehr familiär und viele der Hostelbewohner sind dort schon seit einigen Monaten, weil sie sich in den ort verliebt haben ;-).

Nach ca. Einer Woche sind wir dann weiter nach Port Macquire. Dort gingen wir an den Strand, spielten Pool und Tischtennis und machten eine nette Kayak Tour. Ansonsten gingen wir an den Strand und genossen die Zeit.

Danach ging es weiter nach Newcastle wo ich aktuell auch noch bin. Hier ist außer einem Strand auch nicht viel los....

Am Freitag fliege ich dann nach Perth zu Thomas um für eine Woche die Westküste zu bereisen um dann wieder nach Sydney zu fliegen und Börtn aufzusammeln. Ich freue mich mega, aber irgendwie ist es auch komisch nicht mehr mit den kanadiern zu reisen mit denen ich nun 1 1/2 Monate unterwegs bin. Aber hoffentlich sehe ich die beiden zu silvester in Melbourne wieder :-).

 So das wars erstmal, reinhaun!

Noosa, Brisbane, Gold coast und Byron Bay

Montag, 10.11.2014

Hi Leute,

Da ich die letzten Tage zu faul war etwas in meinen Blog zu schreiben muss ich jetzt selber dafür büßen und euch über die letzten 4 Stops auf einmal erzählen ;-)

Also nach der Fraser Tour fuhr ich mit 2 Kanadiern, die ich bereits in Airlie Beach kennen gelernt, und in Rainbow Beach wieder getroffen habe nach Noosa fefahren. In Noosa habe ich die Jungs ein bisschen ins Surfen eingeführt und konnte sie auch von meiner neuen Leidenschaft überzeugen. Ansonsten gab es in Noosa nicht viel zu sehen, aber trotzdem hatten wir dort eine super Zeit!

Danach ging es weiter nach Brisbane, wo wir ein 20 Bett Zimmer mit einer Gruppe von 12 Britten, die auch schon auf Fraser Island mit einer anderen Gruppe unterwegs waren. Und diese Gruppe war nicht nur laut und hatte nicht gerade leisen Sex in dem Raum, sie waren auch noch reine Messies und haben einen Saustall hinterlassen. Ansonsten war Brisbane eine coole Stadt und weitaus größer als wir vorher dachten. Dies stellten wir bereits am ersten Tag fest als wir "nur" gerade zu Lagune wollten und im Endeffekt dann doch 10 Kilometer gelatscht sind ;-). Am zweiten Tag sind wir auf ein super cooles Colour Festival gegangen. Der Eintritt dort war frei und für 4 Dollar konnte man sich kleine Tütchen mit bunten Pulver kaufen. Dies wurde dann freudig auf einander verteilt, sodass wir schnell wie bunte Kanarienvögel aussahen :-D. 

Nach Brisbane ging es dann nach Surfers Paradise / Gold Coast. Dort haben wir uns ein Ticket gekauft um die 3 Freizeitparks in der Nähe zu besuchen. Als erstes waren wir im WB Movie World, das etwas kleiner war als erwartet, aber trotzdem ein paar Achterbahnen hatte, die uns Adrenalin in unsere Körper pumpen konnten ;-). Am zweiten Tag waren wir im Wet n Wild, ein Wasserrutschenpark. Dies war der beste Park, da dort viele super Rutschen waren und wir om Vergleich zum WB öfters rutschen konnten. Am letzten Tag sind wir ins Sea World. Da wir von fen vorherigen Tagen schon so matt waren, gingen wirbdort etwas später hin und stellten fest, dass der Park eher was für Kinder ist. So verließen wir ihn nach ein paar gesehenen Delfinen, Rochen und Pinguinen schon nach etwa 2 Stunden. Die restlichen Tage erkundeten wir die Umgebung und kochten uns lecker Essen.

In Byron, wo ich aktuell immernoch verweile, haben wir bisher versucht zu surfen, was leider nicht so gut klappt wie in Noosa, da die Wellen sehr spät brechen ind den Sonnenuntergang gestern Abend vom Strand aus gesehen. In Byron bleibe ich noch eine Woche, bisb es weiter nach Yamba geht,  wo man wohl gut surfen kann :-).

Das wars erstmal, peace up!

 

Fraser Island Tour

Montag, 27.10.2014

G'day!

Letzte Woche war ich auf meiner vorerst letzten großen Tour und die ging auf Fraser Island. Fraser Island ist die größte Sandbank der Welt und ich verbrachte dort 3 Tage und 2 Nächte mit einer Tour. Das Besondere an der Tour war, dass wir selber mal einen Geländewagen fahren durften, was eine nette Herausforderung war und viel Spaß gemacht hat. 

Am ersten Tag sind wir zu einem kleinen See (den Namen habe ich leider wieder vergessen) gefahren, doch zuerst mussten wir mit einer Fähre auf Fraser Island fahren um dann eine weile am Strand der Insel in Richtung See zu fahren. Angekommen am Parkplatz aßen wir etwas Mittag, etwas speziell war, dass jede Gruppe eine Box voll mit Essen bekommen hat woraus man sich selber ein Essen zaubern musste. Wir hatten das Glück, dass zwei aus unsere Gruppe in eine andere gewechselt sind und wir somit etwas mehr Essen hatten, da die Portionen nicht gerade riesig waren. Nach ein paar Käsewraps und Äpfeln ging es dann auf einen 2,5 Kilometermarsch zu dem See. Dort angekommen, sah man erstmal eine riesige Düne um dann, wenn man weiter ging am Fuße der Düne einen netten kleinen See, welcher aus Regenwasser entstanden ist, zu finden. Dort planschten wir etwas und nach ca. einer Stunde ging es auch schon wieder zurück zu den Autos. Wir fuhren dann zu unserem Camp, welches privat von dem Veranstalter betrieben wurde und wir somit auf einem reinen Backpacker Campingplatz gelandet sind. Dort machten wir uns Abendessen, welches aus Reis mit Gemüse und Hähnchenstreifen bestand. Gestärkt von dem Abendessen machten wir ein paar lustige Trinkspiele und gingen später an den Strand um den unglaublichen Sternenhimmel zu bestaunen. Ich konnte sogar eine Sternschnuppe sehen :-).

Am nächsten Morgen wollten wir zeitig los aber leider ist eines der Autos ausgefallen und so mussten wir anderthalb Stunden warten. Irgendwann, nachdem die Batterie des Autos getauscht wurde ging es dann endlich los zu dem schönsten Aussichtspunkt auf Fraser, den Indian Heads. Dort machten wir schöne Fotos und konnte ein paar Schildkröten im Wasser verfolgen, aber dann ging es auch schon schnell weiter, da wir ja Zeit aufzuholen hatten. Als Entschädigung für das Warten hat uns unser Führer zu einem Ort gebracht an den sonst keine Touren gehen. Es war ein kleiner See direkt am Strand mit einer schönen Dünenlandschaft dahinter. Es war zwar eine Qual die Düne hochzuklettern, da es mega steil und der Sand sehr tief war. Erschöpft aber glücklich oben angekommen genossen wir wieder die Aussicht auf das Wasser und das Drumherum. Nach einem kleinen MIttagessen (Wraps und Toast) machten wir uns auf nach Eli Creek. Eli Creek ist der Fluss mit dem, laut des Führers, wohl klarsten Wassers der Welt. Aber dieser Fluss war nicht nur wegen seines klaren Wassers berühmt, sondern konnte man sich in den Fluss legen und sich gen Ozean treiben lassen. Das war echt super, ich schlürfte das Wasser an dem höchsten Punkt des Sees direkt aus dem selbigen und ließ mich mit den anderen nach unten treiben. Dann ging es auch schon wieder zurück zum Camp, wir machten uns wieder was zu essen und gingen diesmal eher schlafen, da wir einen anstrengenden Tag hatten und es am nächsten Morgen um 6 weiter ging. Die Zelte in denen wir schliefen hatten übrigens nur ganz dünne Isomatten und es gab auch keine Kopfkissen. Ich habs aber trotzdem überlebt und konnte genug Schlaf finden :-).

Am nächsten Morgen ging es dann früh raus und wir fuhren zu dem bekanntesten See Frasers, dem McKenzie. Dort gingen wir wieder schwimmen und entspannten. Auch dieser See ist aus reinem Regenwassser entstanden und da dieser See keinen Fluss oder ähnliches zum "reinigen" hat, wurden wir gebeten möglichst ohne Sonnencreme ins Wasser zu gehen um den See so sauber wie möglich zu halten. Danach ging es auch schon wieder zurück zum Hostel, in dem ich den Tag zusammen mit den anderen Teilnehmern der Tour locker ausklingen ließ.

Für mich ging es dann weiter nach Noosa, mit zwei Kanadischen Brüdern, die ich in Rainbow Beach wieder getroffen hatte, aber hierzu mehr im nächsten Blogeintrag....

See ya!

Agnes Water und Scooterroo Tour

Freitag, 10.10.2014

Hi Leute,

heute sitze ich mal an einem australischen PC in Hervey Bay, deshalb nicht wundern, dass ich die Vokale mit den zwei Punkten nicht schreiben kann ;-).

Also, ich bin dann am letzten Dienstag von Airlie Beach nach Agnes Water gefahren. Die Busfahrt dauerte 10 Stunden, so habt ihr mal eine kleine Vorstellung wie riesig dieses Land ist. Airlie Beach war wirklich ein schoener kleiner Ort, bei dem ich es auch laenger ausgehalten haette, aber irgendwann muss man ja mal weiter. 

In Agnes Water habe ich zwei Naechte verbracht. Am Ersten Tag habe ich versucht etwas zu surfen, aber leider war die Oberflaeche des Surfboards wie Schmiergelpapier und ich hatte weder einen Wetsuit noch ein T-Shirt dabei um mich zu schuetzen. So musste ich leider nach etwa 30 Minuten und einem erfolgreichen Versuch abbrechen und meinen Bauch schonen. Am zweiten Tag habe ich dann eine Scooterroo Tour gemacht. Bei dieser Tour hat jeder sein eigenes kleines Mopped bekommen, welches ohne Schaltung war und max. 80 km/h fuhr. Auf unserem Weg haben wir ein paar Kaengurus und Wallabies (die kleinen Kaengurus) gesehen und uns einen Sonnenuntergang angeschaut. Es war eine echt coole Tour und es war mal wieder schoen etwas selber zu fahren und komischerweise kam es mir auch schon nicht mehr komisch vor auf der linken Seite zu fahren, es sieht so aus als haette ich mich schon dran gewoehnt :-).

Heute bin ich dann vier Stunden von Agnes Water nach Hervey Bay gefahren. Hier habe ich eingekauft und schreibe gerade an meinem Blog. Morgen werde ich Whale Watching machen, mal sehen ob ich ein paar schoene Fotos schiessen kann.

So mehr gibt es im Moment nicht zu berichten und mir tun auch schon die Finger weh vom ganzen Tippen auf dieser komischen Tastatur ;-).

Bye Bye

Whitsundays Bilder

Mittwoch, 08.10.2014

Whitsundays Island Tour

Mittwoch, 08.10.2014

Hallo!Am Samstag mittag ging es für mich auf den Katamaran namens "Wings" um die Whitsundays zu besegeln. Da ich eine Woche in Airlie Beach warten musste, bis ich aufs Boot konnte, war meine Vorfreude umso größer.

Los ging es also mit 25 Passagieren und 4 Crewmitgliedern um den ersten Schnorchel- und Tauchspot anzuschippern. Während der dreistündigen Fahrt gab es direkt am anfang schon Pizza und es sollte auch nicht das letzte Mal sein, dass wir während der Tour mit Essen überhäuft werden sollten. Ansonsten lernte ich die anderen kennen und entspannte auf dem Deck. 

Angekommen am ersten Spot bekamen wir ein paar Anweisungen und ab ging es in meine geliebten Wetsuits... An unserem ersten Schnorchelspot sah ich in den ersten Momenten des Schnorchelns schon direkt eine Unmenge an Fischen. Ich schnorchelte mich so durch die Gegend bis ich auf eine andere Gruppe stieß bei der, der Führer Toast ins Wasser schmiss und somit unfassbar viele Fische anlockte. Ich wusste garnicht mehr wo vorne und hinten ist, ich wurde von den Fischen angeknabbert und war einfach nur überwältigt wie diese Fische auf Toast abgehen :-).Wieder zurück auf dem Boot gab es natürlich wieder was zu essen und wir fuhren den nächsten Schnorchelspot an, bei dem ich aber nichts besonderes gesehen habe. Am Abend kam für mich das Highlight, der Sonnenuntergang. Ich knippste ohne Ende Fotos und wir beendeten den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein auf dem Deck.

Am zweiten Tag ging es direkt morgens zu den Whitesundays und dem Whiteheaven Beach, der wegen seines sehr sehr feinen Sandes weltweit berühmt ist. Wir fuhren mit einem kleinen Boot rüber auf die Insel, gingen etwas durch einen kleinen Wald und schon erstreckte sich vor uns eine riesige Sandbank mit türkisblauen Wasser, einfach nur geil. Dort verbrachten wir ein paar Stunden, schossen Fotos und genossen den Anblick. Danach ging es zu dem Aussichtspunkt, der auch für die ganzen Postkarten von den Whitesundays genommen wird. Dort war der Ausblick auf den Whiteheaven Beach natürlich nochmal um einiges besser, wir schossen wieder viele Fotos und dann ging es auch schon zurück zum Boot. Es war ein wirklich genialer Ausflug und ein atmeberaubendes Erlebnis. 

Wieder zurück auf dem Boot steuerten wir noch einen Schnorchelspot an der auch nicht so besonders war, außer das ich auf dem Rückweg von dem kleinen Boot, welches uns vom Katamaran immer zu den Spots gebracht hat, meinen ersten Rückwärtssalto zustande gebracht habe :-).

Der Abend wurde wieder mit einem leckeren Abendessen und gemütlichen Beisammenseins verbracht.

Am letzten Morgen ging es um 7 Uhr morgens dann das letzte Mal schnorcheln und wir konnten ein paar Schildkröten sehen und auch mit ihnen schwimmen, das war ein schöner Abschluss eines tollen Trips.

Wieder zurück in Airlie Beach habe ich noch eine Nacht dort verbracht und bin dann gestern Nacht um 12 mit dem Nachtbus nach Agnes Water/1770 Beach gefahren. Der ganze Spaß  dauerte 10 Stunden, die ich aber gottseidank größten Teils mit schlafen verbracht habe.

Gleich werde ich hier erstmal alles erkunden und seit dem Surfcamp das erse mal Surfen gehen, darauf freue ich mich hier am meisten.

Dann bis dann, euer Kai

Bilder von Magnetic Island

Sonntag, 28.09.2014

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